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| Die
Kirche nach dem Kirchturmbrand im Jahre 1905. Zeichnung:
D. Wiechers |
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| Bis
in die sechziger Jahre hinein war das Baden im Dorfteich
eine beliebte Freizeitbeschäftigung |
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Am
Dorfteich in den sechziger Jahren |
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| Das
Heiligenloher Göpelhaus. Zeichnung: Bernhard Fies, 1992 |
Daten und Fakten
Zur Geschichte Heiligenlohs
Heiligenloh ist ein zentraler Kirchort auf beiden Seiten
der Heiligenloher Beeke mit ausgedehnten Waldgebieten.
Der Ortsname lässt auf eine germanische
Kultstätte schließen (loh = Eichenwald)
Durch gefundene Steinbeile und Urnen sowie einem bronzezeitlichen
Hügelgrab (der Heilige Berg) ist eine Besiedlung
in vorgeschichtlicher Zeit nachgewiesen.
Heiligenloh wurde 1252 erstmals als Vogtei
des Bischofs von Minden urkundlich erwähnt
Um 1500 wurde Heiligenloh ein Kirchspiel im Amt Ehrenburg,
bis 1852 die politische Selbständigkeit als eigenständige
Gemeinde erlangt wurde. Im Jahre 1974 wurde Heiligenloh
mit den Ortsteilen Heiligenloh, Bissenhausen, Borwede,
Ellinghausen, Henckemühle, Ridderade und Stophel
im Rahmen der Gebietsreform ein Ortsteil der Stadt Twistringen.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
wurden die zwischen den Dörfern gelegenen Heideflächen
gerodet
Bis in das 20. Jahrhundert war Heiligenloh hauptsächlich
durch Landwirtschaft geprägt. Es gab nur einige
gewerbliche Aufgaben im Zusammenhang mit der Funktion
des zentralen Kirchortes. In den letzten 30 Jahren hat
sich ein deutlicher Strukturwandel vollzogen. Von den
ehemals 15 landwirtschaftlichen Betrieben besteht nur
noch einer als Vollerwerbsbetrieb. |