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| Das Heiligenloher
Wappen. Grafik: Burkhard Osterloh |
Daten und Fakten Das Heiligenloher Wappen
Bis zum Jahre 2009 hatte Heiligenloh kein offizielles
Wappen
Nach über tausendjähriger Geschichte
sollte sich dies ändern.
(Urkundlich wurde Heiligenloh zwar erst 1252 erwähnt,
prähistorische Funde
lassen aber auf eine wesentlich ältere Vergangenheit
schließen).
Es gab zwar schon einige Versuche, ein
Wappen für
Heiligenloh zu kreieren, jedoch fehlte oft der geschichtliche
Bezug. So haben wir uns Gedanken gemacht und überlegt, welche Symbole unseren Ort darstellen
könnten.
Otto Bach (Stadtarchiv Twistringen) lieferte die historischen
Fakten, die grafische Umsetzung wurde von Burkhard
Osterloh übernommen.
Nachdem klar war, welche Symbole Heiligenloh darstellen
könnten, wurde ein erster
Entwurf der Dorfbevölkerung zur Abstimmung vorgestellt.
94% der abgegebenen Stimmen waren für das Wappen,
3% dagegen und 3% haben sich enthalten.
Folgende Überlegungen führten zum neuen Wappen:
Heiligenloh = (Siedlung bei) heiligem Wald, heiligem
Hain. Die Endung "loh" gilt im Allgemeinen
als sehr alt. Es ist eine indogermanische Urverwandschaft
mit lat. Lucus, das eigentlich eine Lichtung, dann
einen einer Gottheit geweihten Hain bezeichnete. Von
daher war es wichtig, einen Baum als Symbol für
den Hain abzubilden. Später
entwickelte sich Heiligenloh als zentraler Kirchort
zu einer starken Bauernschaft, wozu die Beeke und die
Wassermühlen
(seit ca. 1350) ihren Teil beigetragen haben. Daher
die Symbole Kreuze, Beeke, Wasserrad und Getreideähren.
Alles, was
unseren Ort geprägt hat, findet sich symbolisch
dargestellt auf dem Wappen wieder.
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